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Sei sicher online unterwegs

Sei sicher online unterwegs –

Zweifaktor-Authentifizierung (2FA) vs. FIDO-Keys
für den Schutz meiner digitalen Identität und meiner mandatenbezogener Daten

In unserer heutigen zunehmend digitalisierten Welt ist der Schutz unserer Online-Identität und insbesondere unserer mandantenbezogenen Daten von entscheidender Bedeutung. Angesichts der zahlreichen Sicherheitsbedrohungen, denen wir täglich ausgesetzt sind, ist es unerlässlich, robuste Sicherheitsmaßnahmen zu implementieren. Zwei gängige Ansätze zur Erhöhung der Online-Sicherheit sind die Zweifaktor-Authentifizierung (2FA) und FIDO-Keys. In diesem Blogbeitrag werfe ich einen genauen Blick auf beide Methoden und vergleichen diese.

Die Bedrohungen im Cyberspace nehmen bedauerlicherweise stetig zu. Cyberkriminelle entwickeln immer raffiniertere Methoden, um an unsere persönliche und mandantenbezogenen Daten zu gelangen. Deshalb ist es von entscheidender Bedeutung, dass wir sowohl unsere eigene digitale Identität, als auch die sensiblen, mandantenbezogenen Daten schützen. Dabei können uns Zweifaktor-Authentifizierung (2FA) und FIDO-Keys als wirksame Sicherheitsmaßnahmen unterstützen. Doch was genau bedeuten diese Begriffe?

Was ist eine Zweifaktor-Authentifizierung (2FA)?

Zweifaktor-Authentifizierung (2FA) ist ein Sicherheitsverfahren, bei dem zwei verschiedene Identifikationsmethoden erforderlich sind, um auf ein Konto oder eine Anwendung zuzugreifen. Dies bedeutet, dass man zusätzlich zum eigenen Passwort eine zweite Methode benötigt, um die eigene Identität zu bestätigen. Es gibt verschiedene Arten von Zweifaktor-Authentifizierung (2FA) darunter:

SMS-Codes
Man erhält einen Einmalcode per SMS, den man eingeben muss.
Mobile Authentifizierungs-Apps
Hierbei nutzt man eine App, z. B. Microsoft Authenticator-App, um zeitbasierte Einmalcodes zu generieren.
Hardware-Token
Dies sind physische Geräte, die Einmalcodes erzeugen.
Biometrische Verfahren
Einige Zweifaktor-Authentifizierung Methoden verwenden biometrische Daten, wie Fingerabdrücke oder Gesichtserkennung.

Die Verwendung von Zweifaktor-Authentifizierung (2FA) bietet eine zusätzliche Sicherheitsebene und macht es für Angreifer schwieriger, auf das eigene Konto – und damit auch auf die mandantenbezogenen Daten zuzugreifen.

Was sind FIDO-Keys genau?

FIDO-Keys (Fast Identity Online Keys) sind physische Hardware-Tokens, die hardwarebasierte Authentifizierung bieten. Diese physischen Geräte können in Form von USB-Dongles, NFC-Karten oder biometrischen Lesegeräten vorliegen. Im Wesentlichen ersetzen oder ergänzen sie herkömmliche Passwörter, indem sie eine starke Form der Authentifizierung bieten. FIDO-Keys bieten eine hohe Sicherheit, sind resistent gegen Phishing-Angriffe und bieten eine zuverlässige Barriere gegen unbefugten Zugriff auf sowohl die eigene digitale Identität als auch die mandantenbezogenen Daten.

Ein Vergleich von Zweifaktor-Authentifizierung (2FA) und FIDO-Keys

Der direkte Vergleich zwischen Zweifaktor-Authentifizierung (2FA) und FIDO-Keys hilft, die Vor- und Nachteile dieser beiden Ansätze besser zu verstehen. In Bezug auf Sicherheit bieten beide Methoden eine erhebliche Verbesserung gegenüber herkömmlichen Passwörtern. Allerdings unterscheiden sie sich in verschiedenen Aspekten:

Sicherheitsaspekte

Zweifaktor-Authentifizierung (2FA)
Zweifaktor-Authentifizierung (2FA) bietet eine starke Sicherheitsmaßnahme, insbesondere wenn eine mobile Authentifizierungs-App oder ein Hardware-Token verwendet wird. SMS-Codes sind anfälliger für Phishing-Angriffe.
FIDO-Keys
FIDO-Keys sind äußerst sicher und gewährleisten einen starken Schutz für die digitale Identität und die mandantenbezogenen Daten. Sie sind immun gegen Phishing-Angriffe und bieten eine nahezu lückenlose Sicherheit.

Benutzerfreundlichkeit und Implementierung

Zweifaktor-Authentifizierung (2FA)
Die Benutzerfreundlichkeit variiert je nach gewählter Methode. Mobile Authentifizierungs-Apps und Hardware-Token sind bequem und einfach zu verwenden. Die Implementierung ist relativ unkompliziert.
FIDO-Keys
FIDO-Keys sind ebenfalls einfach zu verwenden. Anwender müssen lediglich den Schlüssel anschließen und sich authentifizieren. Die Implementierung erfordert die Unterstützung seitens der genutzten Dienste und Anwendungen, wobei sich der Schutz der digitalen Identität und mandantenbezogenen Daten verstärkt.

Phishing-Schutz und Datenintegrität

Zweifaktor-Authentifizierung (2FA)
SMS-Codes sind anfällig für Phishing-Angriffe, bei denen Angreifer versuchen, den Code abzufangen. Dies kann die Sicherheit - einschließlich der mandantenbezogenen Daten - gefährden.
FIDO-Keys
FIDO-Keys sind resistent gegen Phishing-Angriffe, da sie hardwarebasierte Authentifizierung verwenden. Dadurch ist nicht nur die eigene digitale Identität, sondern auch die mandantenbezogenen Daten besser geschützt.

Wann ist die Zweifaktor-Authentifizierung (2FA) die richtige Wahl?

Zweifaktor-Authentifizierung (2FA) ist eine gute Wahl in Situationen, in denen man eine zusätzliche Sicherheitsebene für die eigenen Online-Konten und die darin enthaltenen mandantenbezogenen Daten wünscht. Es ist einfach zu implementieren und bietet einen sinnvollen Schutz gegenüber herkömmlichen Passwörtern.

Wann sind FIDO-Keys die bessere Option?

FIDO-Keys sind überlegen, wenn es um maximale Sicherheit und Datenschutz, sowohl für die digitale Identität, als auch für die mandantenbezogenen Daten geht. Sie sollten in Betracht gezogen werden, wenn man besonders sensible Daten schützen –  oder sich gegen gezielte Angriffe auf die mandantenbezogenen Daten absichern möchte.

Wie wichtig ist die Aufklärung?

Unabhängig davon, ob man Zweifaktor-Authentifizierung (2FA) oder FIDO-Keys verwendet, die Aufklärung der Anwender ist von entscheidender Bedeutung. Die besten Sicherheitsmaßnahmen nützen wenig, wenn die Anwender nicht wissen, wie sie diese effektiv nutzen können. Schulungen und Bewusstseinsbildung sind Schlüsselelemente in der Online-Sicherheit, sowohl für den Schutz der eigenen digitalen Identität, als auch für den Schutz der mandantenbezogenen Daten.

Mein persönliches Fazit

Die Wahl zwischen Zweifaktor-Authentifizierung (2FA) und FIDO-Keys hängt von den individuellen Sicherheitsanforderungen und den unterstützten Technologien meiner Dienste und Anwendungen ab. In vielen Fällen kann die Kombination beider Methoden eine optimale Sicherheitslösung bieten, um sowohl meine digitale Identität, als auch meine mandantenbezogenen Daten zu schützen. Ich denke, dass die Sicherheit dieser Daten eine Investition wert ist, um das Vertrauen der Mandanten zu erhalten und gesetzlichen Vorschriften gerecht zu werden.

Die Online-Sicherheit und der Schutz der mandantenbezogenen Daten sollten niemals vernachlässigt werden. Mit den richtigen Sicherheitsmaßnahmen kann man sowohl die eigene digitale Identität, als auch die sensiblen Daten der Mandanten effektiv schützen. Daher gilt es die Sicherheitsmaßnahmen mit Bedacht zu wählen.

Ich hoffe, dass dieser Blogbeitrag Ihnen geholfen hat und ich Ihnen die Unterschiede zwischen Zweifaktor-Authentifizierung (2FA) und FIDO-Keys näher bringen konnte. Die Wahl zwischen diesen beiden Sicherheitsmethoden hängt von Ihren individuellen Anforderungen und Ihrer Risikobereitschaft ab. Ganz gleich, für welchen Ansatz Sie sich entscheiden, denken Sie daran, dass die Sicherheit Ihrer Online-Identität und der mandantenbezogenen Daten oberste Priorität hat. Bleiben Sie sicher und geschützt!

Meine persönliche Empfehlung

Persönlich empfehle ich die Verwendung von gleich zwei FIDO-Keys. Dies bietet eine zusätzliche Sicherheitsebene und gewährleistet, dass Sie immer eine Backup-Option zur Hand haben, falls ein FIDO-Key verloren geht oder beschädigt wird. Durch die Kombination von zwei FIDO-Keys können Sie Ihre digitale Identität und die Sicherheit Ihrer mandantenbezogenen Daten noch effektiver schützen. So stellen Sie sicher, dass Sie stets einen verlässlichen Zugang zu Ihren Online-Konten haben und gleichzeitig Ihr Sicherheitsniveau maximieren.

Meine Produktempfehlung

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